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Solvency IIDas von der EU-Kommission vorangetriebene Solvency II-Regime bedroht die betriebliche Altersversorgung und speziell die deutschen Firmenpensionskassen. Hier lesen Sie, wie sich die Mitgliedsunternehmen der Pensionskassen dagegen wehren.Gesetzliche Rente steigtAller Voraussicht nach wird die gesetzliche Rente ab Juli 2012 um 2,3% (West) bzw. 3,2% (Ost) steigen, gleichzeitig sinken die Beiträge zur Rentenversicherung. Begründet werden diese Schritte mit der guten Konjunktur 2011.Die angekündigten Rentensteigerungen bieten einen kleinen Ausgleich für die Nullrunden und geringfügigen Erhöhungen der letzten Jahre. Die gesetzliche Rente stieg zwischen 2000 und 2010 durchschnittlich um 0,9% (West) bzw. 1,1% (Ost) pro Jahr, die jährliche Inflationsrate betrug im selben Zeitraum durchschnittlich 2%. Die HPK erhöht 2012 die Renten in der größten Bestandsgruppe um 1,75% bzw. 2%. Zusammen mit dem bereits eingerechneten Garantiezins von 2,25% bzw. 2% ergibt sich eine Gesamtverzinsung von 4%. Im Zeitraum vom 01.07.2003 bis 01.07.2011 ist eine Pensionskassenrente um 10,45% gestiegen, eine gesetzliche Rente im selben Zeitraum lediglich um 5,15%. (Stand 02.02.2011) Zahl der Frührentner nimmt zuWie Statistiken der Deutschen Rentenversicherung zeigen, steigt die Zahl der Frührentner in Deutschland. So ging im Jahr 2010 nahezu jeder Zweite in den vorzeitigen Ruhestand. Durch den vorgezogenen Renteneintritt sinken die Bezüge der Frührentner durchschnittlich um 113 Euro pro Monat.Einen Ausweg bietet die Vorruhestandsrente der Pensionskasse. Hier wird ein Teil der Altersrente in eine Vorruhestandsrente umgewandelt, die Zeit bis zum Eintritt in die gesetzliche Rente wird so überbrückt. Mit Beginn der gesetzlichen Rente zahlt die Pensionskasse eine Altersrente, die die Vorruhestandsrente ablöst. (Stand 16.01.2012) Rente mit 672012 beginnt der Einstieg in die Rente mit 67.Wer 1947 geboren wurde, kann mit Alter 65 Jahren und einem Monat Altersrente beziehen. Die nachfolgenden Geburtsjahrgänge erreichen die Regelaltersgrenze einen Monat später. Ab 2023 wird pro Jahrgang um zwei Monate erhöht. Für 1964 und später Geborene ergibt sich damit ein reguläres Renteneintrittsalter von 67 Jahren. Mitglieder der Pensionskasse können weiterhin ab 60 die Arbeitszeit reduzieren oder ganz ausscheiden und die Vorruhestandsrente der Pensionskasse beziehen. Diese Altersgrenze verschiebt sich für ab 2012 neu zur Pensionskasse angemeldete Mitglieder auf Alter 62. (Stand 27.12.2011) Jahresbericht der BaFinDie Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) hat im Dezember ihren Jahresbericht 2010 veröffentlicht. Dieser informiert über die Verwaltungskosten aller von ihr beaufsichtigten Einrichtungen.Dem Jahresbericht nach liegen die Lebensversicherer mit einem Kostensatz von 11,5% weit über dem der Pensionskassen (4,9%). Wie auch in den Jahren zuvor bleibt die HPK mit einem Satz von 1,2% merklich unter dem Durchschnitt. Beim Vergleich der Stückkosten wird noch deutlicher, wie effizient die HPK arbeitet. Während Pensionskassen 2010 durchschnittlich 37,20 Euro für die Verwaltung eines begünstigten Arbeitnehmers ausgaben, waren es bei der HPK laut BaFin lediglich 3,91 Euro. Damit ist und bleibt sie Deutschlands günstigste Firmenpensionskasse. (Stand 07.12.2011) Riester-Sparer lassen sich 1,3 Milliarden Euro Zulagen entgehenWie das Forschungszentrum der Uni Freiburg jetzt herausfand, wurden im Jahr 2008 Riester-Zulagen in Höhe von mehr als 1,3 Milliarden Euro nicht ausgezahlt. Die Gründe dafür liegen in zu niedrigen Eigenbeiträgen (472 Millionen Euro) und fehlenden Zulageanträgen (853 Millionen Euro). Das kann in der betrieblichen Altersvorsorge nicht passieren. Mindest-Eigenbeiträge und Zulageanträge gibt es dort nicht. Der Arbeitgeber kümmert sich um die staatliche Förderung durch Steuer- und Sozialabgabenfreiheit.(Stand 23.11.2011) Beitragssatz des Pensions-Sicherungs-Vereins weiterhin niedrigDer Pensions-Sicherungs-Verein (PSVaG) kann seinen Beitragssatz für das Jahr 2011 mit 0,19% auf einem niedrigen Stand halten. Er liegt damit deutlich unter dem Durchschnittswert der letzten Jahre (0,31%). Pensionskassen sind vom PSVaG-Beitrag gänzlich befreit.(Stand 10.11.2011) Betriebliche Altersvorsorge gewinnt an BeliebtheitWährend die Ausgaben für die Altersvorsorge in Deutschland insgesamt rückläufig sind, gewinnt die betriebliche Altersvorsorge (bAV) deutlich an Beliebtheit. Das hat die jährliche Studie des Instituts für Demoskopie ergeben.48% der Befragten gab an, dass die bAV für sie die "ideale Form der Alterssicherung" sei. Die Anzahl derer, die vermehrt in die bAV investieren wollen, hat sich der Studie nach im Vergleich zum Vorjahr sogar nahezu verdoppelt. Damit verzeichnet die bAV den größten Zuwachs unter allen Vorsorgeformen. Offenbar schätzen Arbeitnehmer die doppelte Absicherung über den Arbeitgeber und den Versorgungsträger bzw. die Pensionssicherung. Klarer Verlierer ist die private Vorsorge: Jeder Dritte hat Zweifel an ihrer Sicherheit. (Stand 25.10.2011) Staatliche Förderung steigt ab 01.01.2012Am 01.01.2012 steigt die 1. Fördergrenze in der betrieblichen Altersvorsorge. Vorsorgebeiträge sind dann bis zu einer Höhe von 2.688 EUR steuer- und sozialabgabenfrei. Tarifvertragliche Altersvorsorge stärkenDie Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss (ANG) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) fordern gemeinsam im Kampf gegen Altersarmut, die tarifvertragliche Altersvorsorge zu stärken und nicht mehr auf die Grundsicherung anzurechnen.Vor zehn Jahren wurden in der Ernährungsindustrie wegweisende Tarifverträge zur betrieblichen Altersvorsorge abgeschlossen. Diese werden von den Tarifvertragsparteien ständig weiterentwickelt. Auf ihrer jährlichen Tagung bei der Pensionskasse Ernährung und Genuss (PEG), über die die Altersvorsorge weitgehend abgewickelt wird, mahnen die Tarifvertragsparteien eine stärkere gesetzliche Flankierung an. "Sehr hinderlich für eine noch größere Akzeptanz bei den Arbeitnehmern ist es, dass die tarifliche Altersvorsorge und Riester-Renten auf die staatliche Grundsicherung angerechnet werden", so der NGG-Vorsitzende Franz Josef Möllenberg. "Daher", so Michael Andritzky, Hauptgeschäftsführer der ANG, „fordern beide Sozialpartner, dass betriebliche Altersvorsorge und Riester-Renten nicht mehr auf die Grundsicherung angerechnet werden dürfen." Der Vorstoß von Bundesarbeitsministerin von der Leyen, tarifvertragliche und betriebliche Vorsorge sowie Riester-Renten bei der diskutierten Zuschussrente zur Voraussetzung zu machen, sei zu begrüßen. Er sei aber nur dann sinnvoll, wenn die Arbeitnehmer auch motiviert werden, etwas für ihre Vorsorge zu tun. Wenn die Beschäftigten trotz eigener Vorsorgeleistungen ihren Lebensstandard nicht verbessern können, weil diese Leistungen auf die Grundsicherung angerechnet werden, bestehe die Gefahr, dass sie überhaupt keine eigenen Anstrengungen unternehmen. (Pressemitteilung der NGG und ANG vom 14.09.2011) Niveau der gesetzlichen Rente fällt weiterWie jetzt auch aus einem Schreiben des Bundesarbeitsministeriums hervorgeht, wird das Niveau der gesetzlichen Rente bis zum Jahr 2025 um etwa zehn Prozent sinken. Aktuell liegt es noch bei etwa 50 Prozent des letzten Einkommens, 2025 werden es nur noch rund 45 Prozent sein. Die Deutsche Rentenversicherung hat ähnliche Zahlen bereits 2007 veröffentlicht.Schon heute gelten 400.000 Rentner in Deutschland als arm und sind auf staatliche Unterstützung angewiesen. Eine Zahl, die in den nächsten Jahren weiter zunehmen wird und zudem verdeutlicht, dass zusätzliche Vorsorgemaßnahmen unverzichtbar sind. (Stand 07.09.2011) Verbraucherzentralen erstatten Strafanzeige gegen ErgoDas Handelsblatt meldete in der vergangenen Woche, dass der Bundesverband der Verbraucherzentralen Strafanzeige gegen die Ergo-Versicherungsgruppe erstattet hat. Anlass dafür ist der Verdacht, dass Ergo-Vermittler beim Abschluss von Rahmenverträgen für betriebliche Altersvorsorge Einzel- statt Kollektivverträge verkauft haben. So konnten die Versicherungsvertreter anstelle von 150 Euro bis zu 1.000 Euro Provision pro verkauftem Vertrag einstreichen. Geld, das den Kunden später bei der Rente fehlen wird. Außerdem besteht der Verdacht, dass Ergo bei der Auswahl des Anbieters für die Entgeltumwandlung Personalleiter und Betriebsräte bestochen hat.Der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbandes der Verbraucherzentralen, Gerd Billen, fürchtet, dass bisher nur die Spitze des Ergo-Eisberges sichtbar ist und spricht vom neuesten Skandal als eine Gefährdung des Vertrauens in die betriebliche Altersvorsorge. Laut Handelsblatt zeigt eine Untersuchung, dass die Bundesbürger der Allianz tatsächlich genauso wenig vertrauen wie der Ergo. Um die Aufklärung voranzutreiben hat sich der Bundesverband zusätzlich mit dem Deutschen Gewerkschaftsbund zusammengeschlossen. Der empfiehlt allen Betriebsräten die Vereinbarungen zur betrieblichen Altersvorsorge und zugehörige Verträge genau zu prüfen. In Firmenpensionskassen, wie der Hamburger Pensionskasse und Pensionskasse Ernährung und Genuss, ist die Provisionsfreiheit gesetzlich vorgeschrieben und wird laufend von der staatlichen Aufsichtsbehörde und durch paritätisch mit Arbeitgebern und Arbeitnehmern besetzte Gremien kontrolliert. (Stand 09.08.2011) Deutsche vernachlässigen betriebliche Altersvorsorge und lassen sich Bezüge entgehenEine Studie der Fondsgesellschaft Fidelity International ergab, dass nur 38% der berufstätigen Deutschen die betriebliche Altersvorsorge (bAV) nutzen. Die Mehrheit lässt sich die Bezüge entgehen und verliert so durchschnittlich einige hundert Euro im Monat. Der Grund für das mangelnde Interesse liegt laut Studie darin, dass die meisten Deutschen sich immer noch nicht darüber bewusst sind, dass die Rentenlücke – der Unterscheid zwischen letztem Nettogehalt und Rente – stetig zunimmt. Fast die Hälfte der Bundesbürger erwartet 80 bis 100% ihres Nettolohns als Rente. Aktuell liegt der Durchschnittswert bei rund 50%, 2050 werden es nur noch knapp 40% sein.(Stand 02.08.2011) Gesetzgeber plant Kostenbremse für RiesterDie jüngsten Schlagzeilen um falsch berechte Verwaltungskosten und zu hohe Provisionen sollen Folgen für die Versicherungsbranche haben: Die FAZ am Sonntag berichtet in ihrer aktuellen Ausgabe über eine geplante Kostenbremse für Riester-Verträge. Auf diese Weise soll verhindert werden, dass die Verwaltungskosten höher sind als die Zulagen, die der Staat zahlt. Ein Zustand, den Verbraucherschützer schon seit längerem kritisieren.Bis tatsächlich ein Gesetz in Kraft tritt, das vor überteuerten Riester-Produkten schützt, wird es noch Jahre dauern. In der betrieblichen Altersvorsorge stellt sich das Problem nicht. (Stand 30.06.2011) Falschberechnungen bei Riester-Policen sorgen für ÄrgerDie Negativ-Schlagzeilen nehmen kein Ende: Wie jetzt bekannt wurde, haben Ergo-Vertreter im Jahr 2009 Kunden mit beitragsfreien Lebensversicherungen dazu geraten, ihre Versicherungen zu kündigen und die ausgezahlten Summen in Unfallversicherungen anzulegen. Die dadurch entstehenden Nachteile, wie den Verlust von Steuervorteilen und Zinsgarantien, erwähnten sie allerdings nicht. Durch den Wechsel konnten die Vertreter hohe Provisionen verdienen.In der vergangen Woche meldete das Handelsblatt, dass die Hamburg-Mannheimer (jetzt Ergo) in der Vergangenheit bei 70.000 Riester-Policen mehr Verwaltungskosten berechnet als im Vertrag angegeben. Der Schaden für Kunden beläuft sich demnach auf bis zu 160 Millionen Euro. Anlegerschützer fordern Konsequenzen. Das kann in der betrieblichen Altersvorsorge über eine Firmenpensionskasse nicht passieren. Firmenpensionskassen wie die Hamburger Pensionskasse und die Pensionskasse Ernährung und Genuss sind vollständig transparent und arbeiten nicht für den Vertrieb sondern für ihre Mitgliedsunternehmen und deren Arbeitnehmer. Die Verwaltungskosten liegen durch den Verzicht auf Werbung und Provisionen seit Jahren konstant bei nur 1,2% der eingenommenen Beiträge. Das entspricht einem Stückkostensatz von rund vier Euro pro Person und Jahr. Provisionsfreiheit und Kostentransparenz der Pensionskasse sind durch das Versicherungsaufsichtsgesetz (§ 118 b Abs. 3) sichergestellt. (Stand 17.06.2011/Aktualisiert 20.06.2011) Hamburger Pensionsverwaltung übernimmt Administration der Frankona PensionskasseZum 1. Juli 2011 übernimmt die Hamburger Pensionsverwaltung (HPV) die Administration der Frankona Pensionskasse. Diese ging im Jahr 2006 im Rahmen der Übernahme der GE Frankona Rückversicherung an Swiss Re, den zweitgrößten Rückversicherer der Welt.Die Frankona Pensionskasse ist bereits die sechste Pensionskasse unter Verwaltung der HPV. Neben ihr verwaltet die HPV unter anderem die Hamburger Pensionskasse (HPK) – die mit über 600.000 Mitgliedern deutschlandweit größte Firmenpensionskasse auf Gegenseitigkeit. (Stand 09.06.2011) Wirtschaftsweisen fordern Rente mit 69In ihrem aktuellen Gutachten empfehlen die fünf Wirtschaftsweisen, dass die Deutschen in Zukunft erst mit 69 Jahren in Rente gehen. Auf einem anderen Weg seien die Sozialsysteme sonst nicht mehr zu finanzieren. Gründe dafür liegen in der längeren Lebensdauer der Deutschen und dem fehlenden Nachwuchs.Die Weisen mahnen außerdem, dass es unvermeidbar ist, an der Rente mit 67 im Jahr 2029 festzuhalten. Andernfalls steigen die Staatsschulden zu stark an. Um die Sicherungssysteme auch in Zukunft finanzieren zu können, müsse die zu erwartende Entwicklung der Lebenserwartung beachtet werden. Unter Berücksichtigung aktueller Zahlen bedeutet das einen Anstieg des Renteneintrittalters auf 68 Jahre im Jahr 2045 bzw. auf 69 Jahre im Jahr 2060. Das betrifft Arbeitnehmer, die nach 1977 geboren sind. Ausnahmen für besonders anstrengende körperliche Berufe soll es aber auch in Zukunft geben. Die Bezugsdauer der gesetzlichen Rente liegt in Deutschland derzeit bei durchschnittlich 18,2 Jahren, 1960 waren es nur knapp zehn. Gewerkschaften und Sozialverbände haben die Empfehlung der Weisen stark kritisiert. Die Pensionskasse gibt ihren Mitgliedern weiterhin die Möglichkeit, bereits mit 60 Jahren in den Vorruhestand zu gehen. (Stand 25.05.2011) Stärkung der tariflichen AltersvorsorgeDie Tarifvertragsparteien der Süßwarenindustrie haben bereits 2002 mit dem Tarifvertrag über einen tariflichen Arbeitgeberbeitrag Handlungsbedarf für den Aufbau einer zusätzlichen betrieblichen Altersversorgung erkannt und eine bedeutsame sozialpolitische Initiative ergriffen.In der diesjährigen Tarifverhandlung wurde die tarifliche Altersvorsorge deutlich gestärkt: Ab 2012 werden zusätzlich die vermögenswirksamen Leistungen (VWL) in einen steuer- und sozialabgabefreien Altersvorsorgebeitrag umgewidmet. (Stand 20.05.2011) Urteil Europäischer Gerichtshof: ab 2013 Unisex-Tarif in allen VersicherungenWas sich in der Praxis der betrieblichen Altersvorsorge mit der Pensionskasse schon seit langem bewährt hat, gilt ab übernächstem Jahr auch für alle Versicherungen: Die verbindliche Einführung eines Unisex-Tarif für alle Begünstigten. Der Europäische Gerichtshof sorgt mit diesem Urteil für die Gleichstellung der Geschlechter.Für Mitglieder der Pensionskasse wird sich nichts ändern. Die Pensionskasse handelt schon lange im Sinn der Gleichbehandlung und verwendet seit 2002 ausschließlich Unisex-Tarife. (Stand 28.04.2011) Vertrauen in Riester sinktDer Staat fordert von mehr als einer Million Bürger die Riester-Zulage zurück. Einer repräsentativen Umfrage der Beratungsgesellschaft Faktenkontor und des Marktforschers Toluna zufolge haben 66% der Deutschen daher das Vertrauen in die Riester-Rente verloren. Nur 7% erwägen derzeit den Abschluss eines Riester-Vertrages.Besonders problematisch bei der Rückforderung: Die meisten Betroffenen haben auf ihren Anspruch auf die Riester-Förderung vertraut. Dennoch müssen sie ihre Zulagen nun zurückzahlen. Dies verdeutlicht, wie kompliziert das System Riester ist. Um Verbraucher in Zukunft besser vor Rückforderungen zu schützen, hat das Bundeskabinett Anfang Mai einen Gesetzentwurf des Bundesministeriums für Finanzen beschlossen. Damit soll möglich werden, Eigenbeiträge nachzuzahlen, um den Zulagenanspruch nachträglich zu sichern. An der Grundproblematik ändert das allerdings nichts: Die Riester-Förderung ist zu komplex und für den Einzelnen nur schwer nachvollziehbar. Einfacher funktioniert die betriebliche Altersvorsorge. Der Arbeitgeber kümmert sich um die staatliche Förderung durch Steuer- und Sozialabgabenfreiheit. Das ist in der Regel mehr wert als eine Riester-Zulage, und es können keine Rückforderungen gestellt werden. (Stand 27.04.2011/Aktualisiert 10.05.2011) Gesetzliche Rente nimmt um 1% zuTrotz ursprünglich erwarteter Nullrunde wird die gesetzliche Rente zum 1. Juli 2011 um etwa 1% erhöht. Grund dafür ist die positive wirtschaftliche Entwicklung in Deutschland. Da die Rentenentwicklung in Deutschland an die Löhne gekoppelt ist, hätte sie eigentlich um rund 2,8% steigen müssen – das ist der Bundesdurchschnitt der Lohnsteigerungen im vergangenen Jahr. In den letzten Jahren sorgte jedoch die Rentengarantie dafür, dass es trotz sinkender Löhne keine Kürzungen der gesetzlichen Rente gab. Diese unterlassenen Kürzungen müssen nun ausgeglichen werden. Die Folge: Die Rentenerhöhung wird jedes Jahr halbiert, bis die unterbliebenen Kürzungen abgetragen worden sind. Zudem wirken die demographische Entwicklung und steigende Ausgaben für private Altersvorsorge auf die Rentenformel. Sie verringern die Anpassung zusätzlich. Das Rentenniveaus wird demnach auch in den nächsten Jahren deutlich geringer steigen als die Löhne.Die Pensionskasse hat ihre Renten in den vergangenen Jahren stets deutlich stärker erhöht als die gesetzliche Rentenversicherung. In den laufenden Renten ist bereits ein Zins von 2,0 bzw. 2,75% einkalkuliert. Gemeinsam mit der Erhöhung von 2,0 bzw. 1,25% zum 1. Januar 2011 ergibt sich eine Gesamtverzinsung von 4%. Im Zeitraum von 2003 bis 2010 ist eine Pensionskassenrente um 9,1% gestiegen, eine gesetzliche Rente im selben Zeitraum lediglich um 4,1%. (22.03.2011) Trotz sinkender Zinsen steigende Rendite der PensionskasseDie Nettoverzinsung der Pensionskasse ist trotz niedriger Zinsen am Kapitalmarkt gestiegen. Für das Jahr 2010 ist ein Zuwachs auf 4,5% zu verzeichnen.Damit widersetzt sich die Pensionskasse dem Negativ-Trend am Kapitalmarkt. Ausschlaggebend für den Erfolg sind die vorsichtige Kapitalanlage und das konsequente Risikomanagement. Ihre Nettoverzinsung liegt seit Jahren stabil bei über 4%. (Stand 20.12.2010/Aktualisiert 16.03.2011) Steigende BeiträgeDie Beitragsabrechnung im Januar hat es gezeigt: Die Beiträge in der HPK steigen weiter an. Mit einer Summe von rund 202 Millionen Euro sind im Jahr 2010 3,1% mehr Beiträge geflossen als noch im Vorjahr (196 Millionen Euro).Gründe für die höheren Beitragseinnahmen sind zusätzliche Altersvorsorgemodelle in den Mitgliedsunternehmen sowie mehr Vorsorge der Arbeitnehmer durch Entgeltumwandlung. (22.02.2011) Betriebliche Altersvorsorge setzt sich durchErfreuliches Ergebnis: Gemäß einer Umfrage von Planethome schätzen 90% der Befragten die betriebliche Altersvorsorge (bAV) als "eher gute" bis "sehr gut geeignete" Form der Vorsorge ein. 8% meinen, sie sei "weniger gut geeignet". Lediglich 2% gaben an, die bAV sei als Altersvorsorge "gar nicht geeignet".Spitzenreiter sind nach wie vor Immobilien. 97% aller Umfrageteilnehmer sehen ein Eigenheim als gute Investition in die Zukunft. Schlechte Werte gab es dagegen für die gesetzliche Rente. Mehr als die Hälfte bewertet sie mit "weniger gut" bis "gar nicht geeignet". Verbraucherschützer betonen die Bedeutung zusätzlicher Vorsorgemaßnahmen. Auf die gesetzliche Rente allein solle sich niemand mehr verlassen. Deutlichere Worte findet die Zeitschrift Finanztest: Redakteurin Susanne Meunier bezeichnet es als fahrlässig, nur auf die gesetzliche Rentenversicherung zu setzen und weitere Maßnahmen außer Acht zu lassen. (03.02.2011) Neue Mitgliedsunternehmen![]()
2010 haben die Hamburger Pensionskassen einige neue Unternehmen aufgenommen. Neben großen namhaften Brauereien (z.B. Radeberger-Gruppe) handelt es sich überwiegend um Kaufleute im Lebensmitteleinzelhandel, die sich mit der Filiale eines großen Mitgliedsunternehmens selbständig gemacht haben und die Altersvorsorge ihrer Mitarbeiter über die Hamburger Pensionskasse fortführen. (06.01.2011). Jahresbericht der BaFinIm November hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) den zweiten Teil ihres Jahresberichts 2009 veröffentlicht. Dieser enthält aktuelle Zahlen zu den Verwaltungskosten.Demnach beträgt der Verwaltungskostensatz der Lebensversicherer im Durchschnitt 12%, der Satz der Pensionskassen liegt bei lediglich 4,8%. Die HPK bleibt mit 1,2% weit darunter. Noch deutlicher wird die Effizienz der HPK im Vergleich der Stückkosten. Pensionskassen gaben 2009 im Durchschnitt 44,70 Euro je Anwärter für die Verwaltung aus. Bei der HPK sind es nur 4,14 Euro. Sie bleibt damit die günstigste Firmenpensionskasse in Deutschland. Den ersten Teil ihres Jahresberichts hat die BaFin bereits im Sommer herausgegeben. Die darin veröffentlichten Zahlen erlauben einen Vergleich bei der Verzinsung. Bei den Bewertungsreserven haben sich die Lebensversicherer leicht erholt. Die saldierten stillen Reserven erreichen ein Niveau von 3,6%. Trotz Erholung liegt der Durchschnitt der Lebensversicherer damit weiterhin unterhalb der Reservenquote der HPK mit aktuell 6%. Laut BaFin hat sich bei den Lebensversicherern die durchschnittliche Nettoverzinsung der Kapitalanlagen 2009 wieder stabilisiert. Sie liegt nach vorläufigen Angaben bei 4,2% gegenüber 3,4% im Vorjahr. Die Verzinsung bei der HPK liegt mit 4,3% noch immer höher. Saldierte stille Reserven und Nettoverzinsung ergeben zusammen die Ertragskraft. Hier liegt die HPK mit 10,3% deutlich vor den Lebensversicherern mit durchschnittlich 7,8%. (12.07.2010 / aktualisiert am 03.12.2010) Neue Rechengrößen für die SozialversicherungAm 01.01.2011 wird erstmals seit 1949 die Beitragsbemessungsgrenze (BBG) für die gesetzlichen Krankenversicherungen gesenkt. Die BBG der gesetzlichen Rentenversicherung bleibt unverändert. Das wirkt sich auf die staatliche Förderung der betrieblichen Altersversorgung aus. Vorsorgebeiträge im Rahmen der Entgeltumwandlung bleiben 2011 wie im Vorjahr bis zur Höhe von jährlich 2.640 EUR frei von Steuern und Sozialabgaben.Durch die Anhebung der Beitragssätze zur Kranken- und Arbeitslosenversicherung steigt die Ersparnis bei Entgeltumwandlung. Damit wird die Entgeltumwandlung 2011 für die Arbeitnehmer noch attraktiver. Anfang 2011 werden wir auf unseren Internetseiten die neuen Effizienzberechnungen zur Verfügung stellen. (02.12.2010) Riestern zu kompliziert - Sparer verschenken ZuschüsseRiester-Sparer haben rund 1 Mrd. Euro an Zuschüssen verschenkt. Gemäß dem aktuellen Vorsorgeatlas Deutschland rufen 56 % der Riester-Sparer die staatliche Förderung nur teilweise oder gar nicht ab.Den Hauptgrund sehen Experten in dem umständlichen Verfahren. Riestern ist weiterhin zu kompliziert. Zu Beginn ist ein Antrag erforderlich. Während der Laufzeit müssen die Sparpläne regelmäßig überprüft werden, um die Zulagen in voller Höhe zu erhalten. Die Pensionskasse ist viel einfacher. Arbeitnehmer, die über die Pensionskasse vorsorgen, brauchen sich nicht um die staatliche Förderung zu kümmern. Das erledigt der Arbeitgeber für sie. Alle Beiträge werden frei von Steuern und Sozialabgaben in das persönliche Vorsorgekonto des Arbeitnehmers eingezahlt. Die Verwaltung ist einfach. Das wirkt sich unmittelbar auf die Verwaltungskosten aus. Bei der Hamburger Pensionskasse liegen sie seit Jahren unverändert bei nur 1,2 % der eingenommenen Beiträge. (03.11.2010) "Schockstarre bei der Altersvorsorge"?In Reaktion auf die Krise an den Finanzmärkten ist die Skepsis der Bundesbürger an der Sicherheit der gesetzlichen Rente gewachsen. Auch die Zweifel am Nutzen einer Privatvorsorge sind gestiegen. In einer aktuellen Allensbach-Umfrage bekannte über die Hälfte der Befragten ihre Verunsicherung. Jeder 5. Berufstätige hat seine privaten Vorsorgebemühungen seit der Krise gekürzt oder gar gekündigt.Die Autoren der Studie sprechen von einer Schockstarre. 53% der Deutschen wollen ihre Vorsorge nicht mehr verstärken, obwohl dies angesichts der Schwäche bei der gesetzlichen Rente dringend notwendig wäre und sich die meisten von ihnen der drohenden Einkommenslücke im Alter bewusst sind. Bei der Hamburger Pensionskasse (HPK) zeigt sich ein anderes Bild. Die Begünstigten der HPK verhalten sich entgegen dem Trend. Sie haben ihre Beiträge in der Finanzkrise sogar erhöht. Darin drückt sich Vertrauen in die HPK aus, insbesondere in die Kapitalanlage und die Verwaltungseffizienz. Mit ihrem Verhalten bestätigen die Begünstigten zudem, dass sie verstanden haben, wie wichtig und lohnend die Vorsorge über den eigenen Arbeitgeber ist. (20.10.2010) Bundesregierung wegen Zinstief besorgtFinanzstaatssekretär Asmussen hat kürzlich erklärt: "Eine dauerhafte Niedrigzinsphase würde die Erträge und die Erfüllbarkeit von Garantien erheblich belasten und hätte jahrelange Nebenwirkungen". Anders als die Lebensversicherer sind die Hamburger Pensionskassen nicht betroffen.Laut Süddeutscher Zeitung haben Lebensversicherer ihren Kunden im Schnitt jährliche Renditen von 3,4 % garantiert, können aber mit Staatsanleihen am Markt derzeit nur deutlich weniger verdienen. Viele Gesellschaften bangen deshalb darum, dass sie ihre Versprechen langfristig nicht halten können. Die beiden Hamburger Pensionskassen haben viel vorsichtiger kalkuliert. In der Anwartschaftsphase garantieren sie den Kapitalerhalt und schreiben alle erwirtschafteten Überschüsse nach Bildung der Sicherheitsrücklage als Überschussbeteiligung zu. Zusätzlich haben sich die Hamburger Pensionskassen langfristig am Kapitalmarkt gegen niedrige Zinsen abgesichert. Sie können ihre Neu-und Wiederanlage auch in den kommenden Jahren zu mindestens 4 % vornehmen. (11.10.2010) "Panik" und "Verunsicherung"Mit diesen Worten überschreiben die Financial Times Deutschland und die Börsenzeitung am 13. bzw. 17.08.2010 ihre Artikel über die seit 2008 auf historisch niedrigem Niveau liegenden Zinsen. Es wird befürchtet, dass die Zinsen auf Jahre hinaus dort unten bleiben werden. Das bereitet vielen Versicherern Kopfschmerzen, denn sie haben insbesondere für Verträge, die vor der Krise abgeschlossen wurden, eine Verzinsung versprochen, die in dieser Höhe am Kapitalmarkt gegenwärtig kaum zu erzielen ist. Entsprechend beunruhigt sind viele Anbieter.Hier gelangen Sie zum Artikel der Financial Times Deutschland: http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:die-neuen-crash-risiken-die-panik-der-versicherer-vor-dem-dauerzinstief/50156307.html Kein Problem für die Hamburger Pensionskasse: Die niedrigen Zinsen sind zwar auch für viele Pensionskassen ein Problem. Das gilt jedoch nicht für die Hamburger Pensionskasse. Weil die niedrigen Zinsen vorhersehbar waren, haben wir uns rechtzeitig abgesichert. Der erwartete Anlagebedarf kann bis einschließlich 2016 zu mindestens 4 % (teilweise höher) angelegt werden. Selbst wenn die Zinsen unten bleiben, steht die Hamburger Pensionskasse also gut da. (17.08.2010) Entspannung beim PSV-BeitragIm ersten Halbjahr 2010 war die Zahl der Insolvenzen unvermindert hoch. Da sich hierunter keine Großinsolvenzen befinden, fällt das Schadenvolumen des Pensions-Sicherungs-Verein im Vergleich zum Vorjahr gleichwohl deutlich niedriger aus. Entsprechend ist der im Beitragsbescheid 2009 noch als Option enthaltene Beitragsvorschuss nicht erforderlich und wird nicht erhoben.Gegenwärtig wäre laut PSV für 2010 ein Beitragssatz von 3,7 Promille zu erheben. Mit dieser Prognose ist keine Festlegung getroffen. Veränderungen sind nach oben wie nach unten möglich. Hinzu kommen auf jeden Fall noch die 1,5 Promillepunkte, die 2009 fällig waren, aber zur Entlastung der Unternehmen auf 2010 verschoben wurden. Zusammen ergibt sich gegenwärtig ein Beitragssatz von 5,2 Promille nach 8,2 Promille im Vorjahr. Zusagen über die Pensionskasse sind nicht beitragspflichtig im PSV und entsprechend nicht betroffen. (20.07.2010) LAG HessenDas Urteil des LAG Hessen vom 03.03.2010 (8 Sa 187/09) verpflichtet das Mitgliedsunternehmen einer kleineren Pensionskasse, eine Rentenkürzung in Höhe von 1,4 % auszugleichen. Diese minimale Leistungskürzung hätte sicherlich vermieden werden können, wenn die Pensionskasse des Arbeitgebers etwas vorsichtiger agiert hätte.Das Urteil vom LAG Hessen vom 03.03.2010 (8 Sa 187/09) beruht auf der unabdingbaren Vorschrift des § 1 Abs. 1 Satz 3 Betriebsrentengesetz. Demnach trifft den Arbeitgeber auch im Fall der externen Durchführung über eine Lebensversicherung oder einen Pensionsfonds oder eine Pensionskasse die Einstandspflicht für die zugesagte Leistung. Diese Vorschrift hat die Tarifparteien der Ernährungsindustrie und viele große Handelsunternehmen im Jahr 2002 veranlasst, den Partner für die Durchführung der tariflichen Altersvorsorge vor allem unter dem Gesichtspunkt der Risikoreduktion auszuwählen. Die Wahl ist seinerzeit auf die Pensionskasse Ernährung und Genuss in der Hamburger Pensionskasse (PEG/HPK) gefallen, weil dort die Einstandspflicht des Arbeitgebers auf eine nur noch theoretische Restgröße reduziert wird. Im Unterschied zu allen übrigen externen Durchführungsträgern und speziell im Unterschied zu der im Urteil des LAG betroffenen Pensionskasse haben HPK/PEG die Anwartschaften, für die der Arbeitgeber einzustehen hat, nicht mit dem höchstzulässigen Garantiezins, sondern gerade umgekehrt mit dem niedrigstmöglichen Garantiezins (nämlich 0%) kalkuliert. Auch alle übrigen die Leistung beeinflussenden Faktoren wurden mit größtmöglicher Vorsicht angesetzt. Die betroffene Pensionskasse hatte hingegen ihre Leistung noch mit einem Garantiezins in Höhe von 3,5% kalkuliert. HPK/PEG schreiben die tatsächlich erzielte Verzinsung im Wege der Überschussbeteiligung den begünstigten Arbeitnehmern zu. Das ist gut für die Arbeitnehmer und beschützt den Arbeitgeber. Die Wahl der Tarifparteien ist auch deshalb auf die HPK/PEG gefallen, weil es sich um eine nur den Interessen der Unternehmen dienende Einrichtung handelt. HPK/PEG haben keine außenstehenden Aktionäre, die mit Gewinnausschüttungen bedient werden möchten und keinen teuren Vertriebsapparat. Alle Überschüsse dienen der Sicherheit und der Überschussleistung. HPK und PEG werden also allein von den Interessen der Unternehmen an einer sicheren und effizienten Durchführung der tariflichen Altersvorsorge getrieben. Das gilt auch für die Kapitalanlage. Der Erfolg ist in den Krisenjahren 2008 und 2009 ersichtlich. In diesen Jahren haben HPK/PEG stabile Nettoverzinsungen erzielt und zusätzlich die stillen Reserven gestärkt. Alle Mitgliedsunternehmen der HPK/PEG haben daher mit der Auswahl ihrer Pensionskasse die größtmögliche Sorgfalt walten lassen. (25.05.2010) StaatsanleihenAngesichts der Krise im Euro-Raum erreichen uns besorgte Anfragen zu den Staatsanleihen. Das gibt uns Gelegenheit zur Klarstellung.Wir haben weder direkt noch indirekt Anleihen der schwächelnden Euro-Staaten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien in unserem Bestand. Diese Länder haben schon vor dem Ausbruch der aktuellen Krise unsere strengen Qualitätsanforderungen nicht erfüllt. (14.05.2010) Nullrunde bei der gesetzlichen RenteNachdem die gesetzliche Rente 2009 noch moderat angehoben wurde, müssen sich die etwa 20 Millionen Rentner nicht nur dieses Jahr auf eine Nullrunde einstellen. Tatsächlich hätte den Rentnern 2010 erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik sogar eine Rentenkürzung von bis zu 2,1% gedroht, weil die Löhne im vergangenen Jahr gesunken sind. Die Rentenentwicklung ist an die Lohnentwicklung gekoppelt. Nur eine Rentengarantie verhindert das Absinken der Rente. Aktuellen Berechnungen zufolge wäre 2011 ohne Rentengarantie gleich die nächste Rentenkürzung fällig.Die Rentengarantie kostet den Rentenkassen Geld. Zum Ausgleich wird die unterlassene Kürzung in den Folgejahren mit möglichen Steigerungen verrechnet. Deshalb ist bei der gesetzlichen Rente über Jahre hinaus mit weiteren Nullrunden zu rechnen. Für 2011 und 2012 werden sie bereits vorausgesagt. Bei der betrieblichen Altersversorgung über die Pensionskasse entwickeln sich die Renten wie gewohnt positiv. Im größten Abrechnungsverband der Tarifgruppe F wurden die Renten schon zum 01.01.2010 um 1,25% angehoben. Unter Berücksichtigung des bereits eingerechneten Garantiezinses beträgt die Erhöhung tatsächlich sogar 4%. Angesichts des erfreulichen Jahresergebnisses ist auch für das Folgejahr mit einer ähnlichen Steigerung zu rechnen. (19.03.2010 / aktualisiert am 27.04.2010) Stabiles Jahr 2009Die Hamburger Pensionskasse von 1905 hat sich auch 2009 erfolgreich behauptet und eine gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhte Nettoverzinsung erzielt. Auch die stillen Reserven wurden weiter verstärkt. Nettoverzinsung und stille Reserven ergeben zusammen die Ertragskraft. Diese zeigt die finanzielle Stärke der Pensionskasse. Sie ist von 8,9% auf 10,1% gestiegen. Die vorsichtige Kapitalanlage und das konsequente Risikomanagement haben sich erneut bewährt.Die Verwaltungskosten sind bei 1,2% der eingenommenen Beiträge geblieben. Mit diesem besonders niedrigen Niveau wird sich die Pensionskasse die Kostenführerschaft erhalten und aller Wahrscheinlichkeit nach die mit weitem Abstand günstigste Pensionskasse in Deutschland bleiben. Die Stückkosten je Vorsorgekonto sind auf 4,26 Euro gesunken. (22.02.2010 / aktualisiert am12.04.2010) Kontoauszüge für 2009Die ersten Kontoauszüge mit dem Stand 31.12.2009 stehen bereits im Internet zum Abruf bereit. Wer sich zum Benachrichtigungsservice anmeldet, wird per E-Mail informiert, sobald sein Kontoauszug zum Abruf bereitgestellt wurde. Die Anmeldung zum Benachrichtigungsservice erfolgt im Vorsorgeportal unter "Kontoauszug". (18.03.2010)Griechische StaatsanleihenDie dramatische wirtschaftliche Situation in Griechenland und der Preisverfall bei den griechischen Staatsanleihen haben zu besorgten Nachfragen hinsichtlich der Kapitalanlage geführt. Nach übereinstimmenden Meldungen treffen die Kursverluste einige große deutsche Versicherungen besonders hart. Laut Börsen-Zeitung hält allein die Allianz griechische Staatsanleihen im Wert von 3,6 Mrd. Euro. Die Hamburger Pensionskasse ist nicht betroffen. Sie hat keine griechischen Staatsanleihen gekauft. (16.02.2010)Das Geschäft mit dem TodEine Untersuchung der Kalkulationsgrundlagen von Versicherungen durch den Versicherungsmathematiker Kleinlein hat erhebliche Abweichungen bei der unterstellten Sterblichkeit ergeben. Schließt ein 45jähriger Mann eine private Rentenversicherung ab, rechnen die Versicherer mit einer Lebenserwartung von über 91 Jahren. Schließt derselbe Mann hingegen eine Risikolebensversicherung ab, sinkt seine angenommene Lebenserwartung auf gut 76 Jahre.In beiden Fällen werden die Versicherungen durch die angesetzte, besonders lange bzw. kürzere Lebenserwartung deutlich teurer. Im genannten Beispiel liegt die Wahrheit aktuell in der Mitte. Das Statistische Bundesamt kommt beim 45-Jährigen auf ein Alter von durchschnittlich 83,7 Jahren. Die Untersuchung hat auch festgestellt, dass Verträge in der betrieblichen Altersversorgung eine positive Ausnahme darstellen. Die berücksichtige Lebenserwartung ist angemessen. (25.01.2010) Gesetzliche Rente vor anhaltenden Nullrunden. Pensionskasse erhöht Renten wie gewohnt.Die gesetzliche Rente stagniert. Für das Jahr 2010 wurde bereits eine Nullrunde angekündigt. Da die Renten an die Lohnentwicklung gekoppelt sind, hätten sie dieses Jahr sogar sinken müssen. Das konnte nur durch die von der großen Koalition beschlossene Rentengarantie verhindert werden. Für die nächsten Jahre sieht es nicht besser aus. Es drohen mehrere Jahre ohne Rentenerhöhung.Auf die Pensionskasse ist im Gegensatz dazu unverändert Verlass. Für 2010 wurden die Renten im aktuellen Tarif bereits zum 01. Januar wie in den Vorjahren erhöht. Aufgrund des absehbar guten Jahresergebnisses 2009 sind die Erhöhungen für das Jahr 2011 ebenfalls bereits gesichert. (19.01.2010) Zeitschrift Finanztest: Firmenrenten schneiden besonders gut ab.Die von der Stiftung Warentest herausgegebene Zeitschrift Finanztest hat die Renditeentwicklung bei Altersvorsorgeprodukten verglichen. In ihrer Januarausgabe hebt sie die betriebliche Altersvorsorge besonders hervor. Für Normalverdiener und Bezieher kleinerer Einkommen gibt es nichts besseres. "Für Arbeitnehmer mit Einkünften im Jahr bis 45.000 EUR ist es sehr attraktiv, in eine Firmenrente zu investieren."Ein Grund ist die Ersparnis von Sozialabgaben. Diese fallen erst in der Rentenphase an und dann auch nur für die Kranken- und Pflegeversicherung. Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge sowie der Solidaritätsbeitrag werden dauerhaft gespart. Finanztest empfiehlt den regelmäßigen Vorsorgecheck. Dabei sollte die Inflation unbedingt mit einbezogen werden. Die Pensionkasse weist schon seit Jahren auf diesen wichtigen Punkt hin und empfiehlt, mit einem moderaten Zinssatz von 3 % zu rechnen. Sie finden unseren Vorsorgecheck im Arbeitnehmerbereich unter der Rubrik Vorsorgeplanung. (13.01.2010) Riester-Verträge bringen wenig - Forschungsinstitute und Verbraucherzentralen warnenFast 13 Millionen Bundesbürger haben inzwischen Riester-Verträge abgeschlossen. Zwei wissenschaftliche Forschungsinstitute und die Verbraucherzentralen haben in aufwendigen Studien untersucht, ob das eine kluge Entscheidung war. Die Presse berichtet über das ernüchternde Fazit der Studien. In den allermeisten Fällen war die Entscheidung falsch, denn "Riestern" lohnt sich nur selten.Der Grund sind die hohen Kosten. Zwar fördert der Staat die Riester-Vorsorge mit Zulagen oder Steuererleichterung, aber ein Großteil davon kommt bei den Sparern nie an. Das meiste bleibt bei den Produktanbietern hängen, die hohe Abschlussprovisionen einbehalten. "Das ist dann keine Förderung der Altersvorsorge, sondern eine Förderung der Finanzbranche" sagt Gerd Billen von der Verbraucherzentrale. Erst bei zwei Kindern kommt die staatliche Förderung zumindest zum Teil beim Sparer an. Das gilt allerdings nur, solange die Kinder in der Ausbildung sind. Anschließend lohnt sich Riestern nicht mehr. Da hilft auch die gesetzlich vorgesehene Kapitalgarantie wenig. Wenn am Ende der Laufzeit kaum mehr als die Summe der eingezahlten Beiträge herauskommt, reicht die Rendite nicht einmal, um die laufende Geldentwertung durch Inflation auszugleichen. Zudem sind die Riesterprodukte viel zu kompliziert. So verpassen es 20% aller Riestersparer vornehmlich aus Unkenntnis, die staatlichen Zulagen zu beantragen. Die Hamburger Pensionskasse (HPK) unterhält keinen Vertrieb und erhebt keine Abschlusskosten. Ihre Kostenquote liegt seit Jahren bei nur 1,2% der eingezahlten Beiträge. Durch das ernüchternde Urteil zum Riestern wird die betriebliche Altersvorsorge noch interessanter. Die Vorsorge über die HPK ist die bessere Alternative. Auch sie wird staatlich gefördert, und diese Förderung kommt beim Arbeitnehmer auch wirklich an. Die betriebliche Altersversorgung über die HPK ist für den Arbeitnehmer auch viel einfacher. Lästige Zulagenanträge sind nicht erforderlich. Der Arbeitgeber kümmert sich um die staatliche Förderung durch Steuer- und Sozialabgabenfreiheit. (09.12.2009) Sozialversicherungsrechengrößen für 2010 bestätigtDer Bundesrat hat der Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung am 27. November 2009 zugestimmt. Damit erhöht sich 2010 die staatliche Förderung der Entgeltumwandlung. Statt 2.592 Euro können für jeden Arbeitnehmer dann 2.640 Euro steuer- und sozialabgabenfrei in die Pensionskasse eingezahlt werden. Die erste Fördergrenze erhöht sich damit wiederum um 48 Euro. Die 2. Fördergrenze, nämlich die steuerfreie Einzahlung weiterer 1.800 Euro, gilt unverändert. (04.12.2009)Zahl der Mitgliedsunternehmen wächst kontinuierlichUngeachtet der Wirtschaftslage in Deutschland ist die Zahl der Mitgliedsunternehmen der HPK und ihrer Verwaltungsgesellschaft, der HPV, im ablaufenden Jahr erneut gestiegen. Über 80 neue Unternehmen aus dem Handel, der Ernährungswirtschaft und weiteren Branchen haben uns ihre betriebliche Altersversorgung in diesem Jahre neu anvertraut. Darunter finden sich wieder einige bekannte, klangvolle und große Namen wie:![]() (25.11.2009) PSV-Beitrag deutlich angehobenDer Pensionssicherungsverein (PSV) hat seinen Beitragssatz aufgrund des gestiegenen Schadensaufwandes durch Unternehmensinsolvenzen erwartungsgemäß deutlich angehoben. Die rund 76.000 Unternehmen, deren Direktzusagen und Unterstützungskassenzusagen über den PSV insolvenzgesichert sind, müssen für das Jahr 2009 0,82 Prozent ihrer Rückstellungen für Betriebsrenten an den PSV zahlen. Zuletzt lag der Beitragssatz noch bei 0,18 Prozent.Tatsächlich fällt die Erhöhung mit 1,42 Prozent noch deutlicher aus. Um die Last abzumildern, werden davon jedoch 0,6 Prozentpunkte auf die nächste vier Jahre verteilt. Zusagen über die Pensionskasse sind nicht betroffen. Diese Zusagen sind überhaupt nicht beitragspflichtig im PSV. Die Absicherung erfolgt über ein konkursfestes Sicherungsvermögen. (10.11.2009) BAG-Urteil zur ZillmerungIn einem aktuellen Urteil (3 AZR 17/09) hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) festgestellt, dass Abschlusskosten in der betrieblichen Altersversorgung allenfalls dann akzeptabel sein können, wenn sie auf mindestens 5 Jahre verteilt werden. Damit lässt das BAG weiterhin offen, ob Abschlusskosten überhaupt zulässig sind. Da der Kläger als ehemaliger Personalreferent vorab über die Bedingungen hinreichend informiert war, hatte der Arbeitgeber seine Pflicht, die Arbeitnehmer im Vorwege über Abschlusskosten aufzuklären, nicht verletzt. Das heißt im Umkehrschluss, dass Abschlusskosten bei unterbliebener Aufklärung eine Schadensersatzpflicht des Arbeitgebers auslösen.Die Hamburger Pensionskasse hat keine Abschlusskosten und verwendet keine gezillmerten Tarife. (20.10.2009) Neue Rechengrößen für die Sozialversicherung - Staatliche Förderung steigtAm 01.01.2010 erhöht sich - vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates - die staatliche Förderung der Entgeltumwandlung. Statt 2.592 Euro können für jeden Arbeitnehmer dann 2.640 Euro steuer- und sozialabgabenfrei in die Pensionskasse eingezahlt werden. Die erste Fördergrenze erhöht sich damit wiederum um 48 Euro. Die 2. Fördergrenze, nämlich die steuerfreie Einzahlung weiterer 1.800 Euro, gilt unverändert. (07.10.2009)Vorruhestandsrente zieht KreiseDie renommierte Arbeitszeitberatung Dr. Hoff Weidinger Herrmann hat das von der Hamburger Pensionsverwaltung entwickelte Modell der Vorruhestandsrente aufgegriffen. Sie stellt das Modell in ihren Veranstaltungen als eine Alternative zum Langzeitkonto vor. Kontakt: www.arbeitszeitberatung.de. (05.10.2009)Bedarf an neuen Vorruhestandsmodellen verfestigt sichMit dem Ausgang der Bundestagswahl verfestigt sich der Bedarf an neuen Vorruhestandsmodellen. Die neue Bundesregierung wird die Streichungen der großen Koalition bei der Altersteilzeit nicht zurücknehmen. Damit fällt die Erstattung der Aufstockungsbeiträge dauerhaft weg. In Verbindung mit ihren starren Vorgaben verliert die Altersteilzeit weiter an Attraktivität.Unser neues Modell der Vorruhestandsrente bietet die Möglichkeit zum flexiblen Ausstieg aus dem Berufsleben über die betriebliche Altersversorgung. Wer sich für diese Option entscheidet, kann mit der Vorruhestandsrente die Zeit zwischen dem letzten Arbeitstag und dem Beginn der gesetzlichen Rente überbrücken. Sobald die gesetzliche Rente beginnt, geht die Vorruhestandsrente in eine Altersrente über, die lebenslang gezahlt wird. Sie finanziert sich aus dem Teil der Anwartschaft, der durch die Vorruhestandsrente noch nicht verbraucht wurde. Sobald die formelle Zustimmung der BaFin für diese Erweiterung unseres Leistungsspektrums vorliegt, werden wir die Internetseiten der Kassen um entsprechende Unterseiten zum Vorruhestand ergänzen. Außerdem werden wir voraussichtlich ab Mitte Oktober einen Vorruhestandsrechner zur Verfügung stellen. (30.09.2009) Presseerklärung ANGLaut Bundesarbeitsgericht haftet der Arbeitgeber, wenn seinen Arbeitnehmern bei der von ihm angebotenen Altersvorsorge Verluste durch die Belastung mit Abschlusskosten entstehen. In einem lang erwarteten Urteil zur sogenannten Zillmerung hat das BAG am 15.9.2009 entsprechend entschieden (3 AZR 17/09). Bei der Zillmerung werden die ersten Beiträge für die Deckung von Vertriebsprovisionen und Vertreterprämien verbraucht.Die Pensionskassenzusagen unserer Mitgliedsunternehmen aus dem Handel und der Ernährungswirtschaft sind davon nicht betroffen. Die Hamburger Pensionskasse unterhält keinen Vertrieb und erhebt auch keine Abschlusskosten. Dies unterstreicht auch die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss in einer aktuellen Presseerklärung. (17.09.2009) SAP KongressVom 29.09.2009 bis 01.10.2009 findet in Bremen der 3. Kongress der deutschsprachigen SAP-Anwendergruppe statt.Auf der Agenda steht auch die SAP-HPK-Schnittstelle. Interessierte Unternehmen können sich am Stand der Firma Centric über die Schnittstelle informieren. Einen kurzen Auszug zum Kongress finden Sie hier. (Stand 28.08.2009) Absicherung über den Pensionssicherungsverein wird noch teurer (Aktualisierung unserer Meldung vom 15.06.2009)Aufgrund steigender Insolvenzausfälle wird der Beitrag zum Pensionssicherungsverein (PSV) voraussichtlich noch teurer als bislang erwartet. Nach Aussage des PSV-Vorstands Martin Hoppenrath müsste der Beitragssatz allein für die Ausfälle im ersten Halbjahr auf 1,35 Prozent angehoben werden. Bei ähnlicher Entwicklung im 2. Halbjahr droht eine Verdoppelung auf 2,7 Prozent. Zwar könne der PSV dies zum Teil kompensieren, aber selbst dann ist im November mit einer Anhebung des Beitragssatzes auf über 2 Prozent zu rechnen. Damit wird sich der Satz innerhalb eines Jahres mehr als verzehnfachen. Zusagen über die Pensionskasse sind davon nicht betroffen. (Stand 06.07.2009)Insolvenzen belasten Pensionssicherungsverein – Pensionskassen nicht betroffenDie wachsende Zahl von Unternehmensinsolvenzen belastet das Sicherungssystem für Direktzusagen, Unterstützungskassenzusagen und Pensionsfonds. Mit dem derzeitigen Beitragssatz von 1,8 Promille wird der Pensionssicherungsverein (PSV) nicht auskommen, um die Pensionsverpflichtungen zahlungsunfähiger Unternehmen abzudecken. Nach Aussage des PSV-Vorstands könnte sich der Beitragssatz sogar verzehnfachen.Die Pensionskasse ist davon nicht betroffen. Sie zahlt nicht in den PSV, sondern ist unabhängig vom Arbeitgeber durch ein konkursfestes Sicherungsvermögen mit Treuhändersperre abgesichert. Karstadt zählt darüber hinaus auch nicht zu den Mitgliedsunternehmen der Pensionskasse. Gleichwohl gibt der Fall Karstadt die Gelegenheit für eine weitere Klarstellung. Meldet ein Mitgliedsunternehmen der Pensionskasse Insolvenz an, berührt das weder die Pensionskasse noch die anderen Mitgliedsunternehmen. Die Versorgungsverpflichtungen ergeben sich aus den tatsächlich an die Pensionskasse gezahlten Beiträgen. Damit sind alle Verpflichtungen jederzeit und vollständig durch Finanzmittel gedeckt. (Stand 15.06.2009) Vor-Ort-BetreuungDie im Jahr 2008 aufgenommene „Vor-Ort-Betreuung“ der HPK ist schon jetzt eine Erfolgsgeschichte. Hinter diesem Begriff steckt die Idee, Multiplikatoren unserer Mitgliedsunternehmen, z.B. Personalleiter und Betriebsräte, wirkungsvoller zu unterstützen. Dazu haben wir bis zur Jahresmitte 62 Termine vor Ort in Mitgliedsunternehmen vereinbart. Davon entfallen 1/3 auf Veranstaltungen mit Geschäftsführern und Personalleitern und 2/3 auf Betriebsräte. Neben einer reinen Vortragstätigkeit können Sie unsere speziell dafür ausgebildeten Fachberater auch für einen eintägigen Intensiv-Workshop „buchen“. Rufen Sie dazu unsere Mitgliederkommunikation an unter 040 / 280 145 - 451 (Frau Schwarz / Herr Thiel). Vortrag, Workshop und alle weiteren Angebote der Vor-Ort-Betreuung sind kostenlos. (Stand: 03.06.2009)MitarbeiterzeitschriftMitgliedsunternehmen mit einer Mitarbeiterzeitschrift können an unserem Artikelservice teilnehmen. Sofern Sie für die Mitarbeiterzeitschrift Ihres Unternehmens verantwortlich sind und sich bei uns für den Service anmelden, werden Sie automatisch 4x im Jahr mit einem Text versorgt. An dem Artikelservice nehmen aktuell 39 unserer Mitgliedsunternehmen teil. Bei Interesse rufen Sie einfach in unserer Mitgliederkommunikation an unter 040 / 280 145 - 453 (Frau Hendschke) oder schicken eine E-Mail an kommunikation@hhpv.de. Der Service ist kostenlos. (Stand: 02.06.2009)Gesetzentwurf zur FinanzmarktaufsichtDie Bundesregierung hat in einem Gesetzesentwurf vorgeschlagen, dass Aufsichtsratsmitglieder in Pensionskassen künftig eine fachliche Qualifizierung aufweisen müssen, die einer mehrjährigen leitenden Tätigkeit in der Versicherungsbranche entspricht.Von dieser Regelung wären auch die mit Arbeitgeber- und Arbeitnehmervertretern paritätisch besetzten Aufsichtsgremien der Hamburger Pensionskasse betroffen. Der Gesetzentwurf berücksichtigt nicht die besonderen Belange der betrieblichen Altersversorgung: Die paritätische Besetzung unserer Gremien hat sich seit Jahrzehnten bewährt und ergibt sich aus dem besonderen Zweck der betrieblichen Altersversorgung. Die spezifischen Kenntnisse unserer Gremienmitglieder durch ihre Zugehörigkeit zu einem unserer Mitgliedsunternehmen und zu einer Branche sind entscheidend für eine sehr effiziente Zusammenarbeit. Schließlich ist unsere Kapitalanlagestruktur sehr maßvoll und gut nachvollziehbar und bedarf keines wirtschaftlichen Sonderwissens. Wir haben unsere Mitglieder vor einigen Wochen über den elektronischen Mail-Service aufgefordert, mit Hilfe eines mitgesandten Anschreibens gegenüber dem Bundesministerium der Wirtschaft und dem Bundesministerium für Finanzen gegen den Gesetzentwurf zu protestieren. Das haben viele Unternehmen und Betriebsräte getan. Auch DGB und BDA haben als Dachverbände der in Deutschland organisierten Arbeitnehmer und Arbeitgeber ein entsprechendes Protestschreiben an die Ministerien gerichtet. Die Gewerkschaft NGG hat sich speziell für die Pensionskasse Ernährung und Genuss als Teil der Hamburger Pensionskasse eingesetzt. Erste Reaktionen der Ministerien zeigen, dass der vorliegende Gesetzentwurf entschärft wird. Um dieses Ziel sicherzustellen, fordern wir alle Mitgliedsunternehmen auf, sich weiterhin für die Erhaltung der paritätischen Mitbestimmung in der betrieblichen Altersversorgung einzusetzen und bis zu einer endgültigen Entscheidung politischen Druck auszuüben. Der Finanzausschuss des Deutschen Bundestages wird am 27.5. zu diesem Thema in öffentlicher Anhörung beraten. Wir halten Sie auf dem Laufenden. (Stand 19.05.2009) Neuigkeiten zum Flexi-II-GesetzDie Spitzenorganisationen der Sozialversicherung haben mit dem Entwurf eines Rundschreibens vom 09.02.2009 auf das Flexi II (Gesetz zur Verbesserung der Rahmenbedingungen für die Absicherung flexibler Arbeitsbedingungen) reagiert. Insbesondere zu den Punkten Kapitalanlage, Werterhalt, Überführung in die betriebliche Altersversorgung (bAV) und Insolvenzsicherung ist zumindest etwas Licht ins Dunkel gebracht worden.Kapitalanlagerestriktion Der Entwurf liefert grundsätzlich keine neuen Erkenntnisse. Somit sind die sehr engen, für Zeitwertguthaben unseres Erachtens nicht passenden Vorschriften über die Kapitalanlage von Sozialversicherungsträgern anzuwenden. Zusätzlich ist eine Kapitalanlage nur in Aktien- oder Aktienfonds und nur bis zu einer Höhe von 20 % zulässig. Im Interesse einer Diversifikation sinnvollere andere Beimischungen sind nicht mehr zulässig. Im Entwurf wird festgehalten, dass die Beachtung der maximalen Quote lediglich im Zeitpunkt der Anlage gilt. Eine Erhöhung des Prozentsatzes durch die Wertentwicklung der Kapitalanlage ist unschädlich. Besitzstandsregelung: Die genannten Restriktionen gelten ausschließlich für neu angelegte Zeitwertguthaben ab dem 01.01.2009 sowie Neuanlageentscheidungen, die die bisherige Kapitalanlage betreffen. Werterhaltungsgarantie Zeitwertguthaben müssen im Zeitpunkt der Inanspruchnahme einen Rückfluss mindestens in Höhe der geleisteten Beiträge garantieren. Der Entwurf sieht vor, dass diese Werterhaltungsgarantie im Zeitpunkt der planmäßigen Inanspruchnahme gilt und nicht im Störfall (z.B. vorzeitige Beendigung des Arbeitsverhältnisses). Sie ist auch dann vom Arbeitgeber zu übernehmen, wenn die Kapitalanlage durch einen Finanzdienstleister erfolgt, der seinerseits eine Werterhaltungsgarantie abgibt. Besitzstandsregelung: Die Werterhaltungsgarantie gilt ausschließlich für neu angelegte Zeitwertguthaben ab dem 01.01.2009 sowie Neuanlageentscheidungen, die die bisherige Kapitalanlage betreffen. Überführung in die bAV Der Gesetzgeber zieht eine klare Trennung zwischen Zeitwertguthaben und bAV. Aus diesem Grunde wurde die bislang sozialversicherungsfreie Überführung in die bAV gestrichen. Besitzstandsregelung: Für alle individuellen Zeitwertguthabenvereinbarungen, die vor dem 14.11.2008 geschlossen wurden, ist die Überführung in die bAV möglich, sofern sie in der Vereinbarung vorgesehen war und mit Eintritt eines Versorgungsfalles vorgenommen wird. Insolvenzsicherung Zeitwertguthaben umfassen seit dem 01.01.2009 auch die auf die Beiträge entfallenden Arbeitgeberanteile am Gesamtsozialversicherungsbeitrag. Gemäß dem Entwurf gilt dies auch für Beiträge aus Arbeitsentgelten oberhalb der Beitragsbemessungsgrenze. Eine Besitzstandsregelung ist nicht aufgeführt. Diese Regelung gilt somit auch für bestehende Zeitwertguthabenvereinbarungen, allerdings nur für Beiträge ab dem 01.01.2009. (Stand 16.02.2009) Betriebskassen oder Pensionskassen?Wieder stiften die Medien Verwirrung. In ihrer Ausgabe vom 12.02.2009 greift die Süddeutsche Zeitung das Thema "Sicherheit der Betriebsrenten" auf. Im Zusammenhang mit der Meldung großer Verluste verwendet die Süddeutsche auch die Bezeichnung "deutsche Pensionskassen", wo es tatsächlich allgemein um betriebliche Rentenkassen deutscher Unternehmen geht.Das gibt uns Gelegenheit, erneut auf die solide Kapitalanlage der Hamburger Pensionskasse hinzuweisen. Der Erfolg zeigt sich u.a. im Jahresabschluss 2008. Einzelheiten hierzu finden Sie in unserer Meldung vom 11.12.2009. (12.02.2009) Erfolgreiches Jahr 2008Trotz der Finanzmarktkrise wird die Pensionskasse wiederum eine Nettoverzinsung von mehr als 4 % erzielen und ihre stillen Reserven deutlich verstärken. Das sehr erfreuliche Ergebnis beruht auf der vorsichtigen Kapitalanlage und dem konsequenten Risikomanagement. Die Verwaltungskosten werden voraussichtlich auf dem extrem niedrigen Niveau der Vorjahre bleiben: also bei 1,2 % der eingenommenen Beiträge. Die Kosten in Euro je Vorsorgekonto können erst nach Beendigung der Jahresabschlussarbeiten ermittelt werden. Auch hier deutet alles darauf hin, dass die Pensionskasse ihren Vorsprung als die mit weitem Abstand kostengünstigste Pensionskasse in Deutschland hält. (11.02.2009)HPK-Schnittstelle für SAP HCMZur Vereinfachung der An-, Ab- und Beitragsmeldungen hat die Firma Centric HCM Solutions GmbH eine HPK-Standardschnittstelle für SAP HCM entwickelt, die mittlerweile bei einigen Mitgliedsunternehmen im Einsatz ist und für Sie als SAP-Anwender auch interessant sein könnte.Diese Schnittstelle erstellt sowohl die monatlichen als auch die jährlichen Meldungen für die Datenmeldung an die HPK. Darüber hinaus kann durch entsprechende Prüfprogramme die einwandfreie Qualität der Meldungen sichergestellt werden. Die Einrichtung der Schnittstelle und das zugehörige Customizing werden durch einen bei der HPK abzurufenden Prüfdatenbestand unterstützt. (Stand 04.02.2009) Pensionskassen solide finanziertMit einer irreführenden Meldung haben zahlreiche Zeitungen am Wochenende des 24./25. Januar 2009 die Begünstigten von Pensionskassen verunsichert. Die Leser sollten über Deckungslücken in den Pensionsverpflichtungen großer Konzerne informiert werden. Dabei wurden diese Pensionsverpflichtungen irreführend als "Pensionskassen" bezeichnet. Tatsächlich wurden Direktzusagen erteilt, die über Pensionsrückstellungen der Unternehmen finanziert werden. In dieser Finanzierung tun sich jetzt offenbar Lücken auf.Pensionskassen sind etwas ganz anderes. Sie arbeiten unabhängig von der Bilanz des Unternehmens und unterliegen u.a. in Bezug auf ihre Kapitalanlage strengen Regeln und einer starken Aufsicht. Das verhindert Unterdeckungen und sorgt für eine solide Finanzierung. (26.01.2009) Zillmerungsverbot rechtskräftigZwei Tage vor Verkündung der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zum Zillmerungsverbot hat die Nürnberger Lebensversicherung die Revision zurückgezogen. Damit ist das vom Landesarbeitsgericht ausgesprochene Zillmerungsverbot in der betrieblichen Altersversorgung rechtskräftig geworden. Laut dpn hatte die Nürnberger vergeblich versucht, das Verfahren ohne rechtkräftige Entscheidung durch Zahlung eines "Schweigegeldes" an die Arbeitnehmerin zu beenden. Die Hamburger Pensionskassen erheben keine Abschlusskosten und zillmern nicht. Bei gezillmerten Verträgen (z.B. bei Direktversicherungen) drohen jetzt massenhafte Schadenersatzklagen gegen den Arbeitgeber. (15.01.2009)"Wer über seinen Chef vorsorgt, kann weiterhin ruhig schlafen.""Wer über seinen Chef vorsorgt, kann weiterhin ruhig schlafen." Die Tageszeitung "Die Welt" bestätigt die Sicherheit der Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge. Vor dem Hintergrund der gegewärtigen Krise am Kapitalmarkt erhält diese Meldung besonderes Gewicht. "Ein Kapitalverlust ist nicht möglich", heißt es in einem aktuellen Artikel. Läuft die betriebliche Vorsorge über eine Pensionskasse, wacht darüber die staatliche Aufsicht. So ist sichergestellt: "Arbeitnehmer erhalten auf jeden Fall eine garantierte Rente." Variable Überschüsse kommen noch hinzu. Das macht die betriebliche Altersvorsorge auch aus Sicht der "Welt" zu einer der bestgeschützten Leistungen. (23.10.2008)Tarifliche Altersversorgung ist ein ErfolgsmodellIn einer gemeinsamen Pressemitteilung würdigen der Arbeitgeberverband Nahrung und Genuss (ANG) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Leistungen der Pensionskasse mit ihrer effizienten Verwaltung und geringen Verwaltungskosten. Entgegen dem Trend in der privaten Vorsorge haben die bei der Pensionskasse gemeldeten Arbeitnehmer ihren Vorsorgebeitrag 2007 um 9 % gesteigert. Das ist ein wichtiger Erfolg im Hinblick auf die Absicherung der Begünstigten im Alter. (13.10.2008)Pensionskasse erhöht LeistungenIm September hat die Vertreterversammlung der Hamburger Pensionskasse von 1905 (HPK) über die Anhebung der Anwartschaften und Renten entschieden. Im größten Bestand, der Tarifgruppe F, wurde eine Erhöhung der Anwartschaften zum 01.01.2009 um 4 % beschlossen. Laufende Renten werden zum 01.01.2009 um 1,25 % erhöht. Mit dem bereits eingerechneten Garantiezins wird auch hier insgesamt eine Erhöhung von 4 % wirksam. Die darüber hinaus erzielten Überschüsse werden vorgetragen, um auch in Zukunft eine kontinuierliche Überschussbeteiligung zu ermöglichen.Pensionskasse trotzt der Kapitalmarktkrise Angesichts der Krise am Kapitalmarkt beruhigt die jährliche Anpassung. Sie ist im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Die vorsichtige Anlagestrategie der Pensionskasse hat sich erneut bewährt. Die Pensionskasse steht auf sicherem und solidem Fundament. Das zeigt sich in der beschlossenen Erhöhung der Anwartschaften und Renten. (01.10.2008) Staatliche Förderung steigtAm 01.01.2009 erhöht sich die staatliche Förderung der Entgeltumwandlung. Statt 2.544 Euro dürfen für jeden Arbeitnehmer dann 2.592 Euro steuer- und sozialabgabenfrei in die Pensionskasse eingezahlt werden. Die erste Fördergrenze erhöht sich also um 48 Euro. Die 2. Fördergrenze, nämlich die steuerfreie Einzahlung weiterer 1.800 Euro, bleibt unverändert. (22.09.2008)Besteuerung von RentenDurch aktuelle Medienmeldungen ist die Besteuerung von Alterseinkünften wieder ins Bewusstsein gerückt. Seit 2005 werden Alterseinkünfte in einer langen Übergangszeit schrittweise auf die nachgelagerte Besteuerung umgestellt. Ab 2040 sind dann alle Alterseinkünfte voll zu versteuern. (Pensionskassenrenten aus unversteuerten Beiträgen sind bereits heute voll steuerpflichtig).Ob eine Einkommenssteuererklärung abzugeben ist und Steuern zu zahlen sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab wie der Höhe der Einkünfte und der Art weiterer Einkünfte (z.B. Einkünfte aus Kapitalvermögen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder weitere Einkünfte). Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass ab 2009 alle Versorgungseinrichtungen im Zusammenhang mit der neuen Steuer-Identifikationsnummer verpflichtet sind, alle geleisteten Renten und Kapitalzahlungen - auch rückwirkend ab 2005 - dem Finanzamt zu melden. Das Finanzamt wird in der Folge die Alterseinkünfte der Rentner genau kennen und kann für die letzten zehn Jahre Nachforderungen stellen. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Renteneinkünfte - ggf. auch nachträglich für die Jahre bis einschließlich 2005 - bei der Einkommensteuererklärung anzugeben, um einer möglichen Aufforderung des Finanzamts vorzubeugen. Im Zweifel sollte sich der Rentner an das Finanzamt oder seinen Steuerberater wenden. Solange die Renteneinkünfte unter dem Grundfreibetrag von 7.664 Euro jährlich (Ehepaare: 15.328 Euro) liegen, muss keine Steuererklärung abgegeben werden. Nach Auskunft des Bundesfinanzministeriums zahlt auch weiterhin keine Steuern, wer z.B. dieses Jahr in Rente geht und dabei eine Gesamtrente von weniger als 16.000 Euro bezieht. Alle Rentner erhalten von uns automatisch zum Jahresanfang eine Leistungsmitteilung für das Vorjahr (im Falle von Renten aus Unterstützungskassen und Direktzusagen eine Lohnsteuerbescheinigung), die die für die Einkommensteuererklärung notwendigen Beträge ausweist und der Steuererklärung beizulegen ist. (18.08.2008) |
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