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Jahresbericht der BaFinIn ihrem Jahresbericht 2009 hat die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Zahlen veröffentlicht, die einen Vergleich mit der Versicherungsbranche erlauben.Bei den Bewertungsreserven haben sich die Lebensversicherer leicht erholt. Die saldierten stillen Reserven erreichen ein Niveau von 3,6%. Trotz Erholung liegt der Durchschnitt der Lebensversicherer damit weiterhin unterhalb der Reservenquote der HPK mit aktuell 6%. Laut BaFin hat sich bei den Lebensversicherern die durchschnittliche Nettoverzinsung der Kapitalanlagen 2009 wieder stabilisiert. Sie liegt nach vorläufigen Angaben bei 4,2% gegenüber 3,4% im Vorjahr. Die Verzinsung bei der HPK liegt mit 4,3% noch immer höher. Saldierte stille Reserven und Nettoverzinsung ergeben zusammen die Ertragskraft. Hier liegt die HPK mit 10,3% deutlich vor den Lebensversicherern mit durchschnittlich 7,8%. Zu den Verwaltungskosten hat die BaFin noch keine aktuellen Zahlen veröffentlicht. (12.07.2010) StaatsanleihenAngesichts der Krise im Euro-Raum erreichen uns besorgte Anfragen zu den Staatsanleihen. Das gibt uns Gelegenheit zur Klarstellung.Wir haben weder direkt noch indirekt Anleihen der schwächelnden Euro-Staaten Portugal, Irland, Italien, Griechenland und Spanien in unserem Bestand. Diese Länder haben schon vor dem Ausbruch der aktuellen Krise unsere strengen Qualitätsanforderungen nicht erfüllt. (14.05.2010) Nullrunde bei der gesetzlichen RenteNachdem die gesetzliche Rente 2009 noch moderat angehoben wurde, müssen sich die etwa 20 Millionen Rentner nicht nur dieses Jahr auf eine Nullrunde einstellen. Tatsächlich hätte den Rentnern 2010 erstmals in der Geschichte der Bundesrepublik sogar eine Rentenkürzung von bis zu 2,1% gedroht, weil die Löhne im vergangenen Jahr gesunken sind. Die Rentenentwicklung ist an die Lohnentwicklung gekoppelt. Nur eine Rentengarantie verhindert das Absinken der Rente. Aktuellen Berechnungen zufolge wäre 2011 ohne Rentengarantie gleich die nächste Rentenkürzung fällig.Die Rentengarantie kostet den Rentenkassen Geld. Zum Ausgleich wird die unterlassene Kürzung in den Folgejahren mit möglichen Steigerungen verrechnet. Deshalb ist bei der gesetzlichen Rente über Jahre hinaus mit weiteren Nullrunden zu rechnen. Für 2011 und 2012 werden sie bereits vorausgesagt. Bei der betrieblichen Altersversorgung über die Pensionskasse entwickeln sich die Renten wie gewohnt positiv. Im größten Abrechnungsverband der Tarifgruppe F wurden die Renten schon zum 01.01.2010 um 1,25% angehoben. Unter Berücksichtigung des bereits eingerechneten Garantiezinses beträgt die Erhöhung tatsächlich sogar 4%. Angesichts des erfreulichen Jahresergebnisses ist auch für das Folgejahr mit einer ähnlichen Steigerung zu rechnen. (19.03.2010 / aktualisiert am 27.04.2010) Stabiles Jahr 2009Die Hamburger Pensionskasse von 1905 hat sich auch 2009 erfolgreich behauptet und eine gegenüber dem Vorjahr leicht erhöhte Nettoverzinsung erzielt. Auch die stillen Reserven wurden weiter verstärkt. Nettoverzinsung und stille Reserven ergeben zusammen die Ertragskraft. Diese zeigt die finanzielle Stärke der Pensionskasse. Sie ist von 8,9% auf 10,1% gestiegen. Die vorsichtige Kapitalanlage und das konsequente Risikomanagement haben sich erneut bewährt.Die Verwaltungskosten sind bei 1,2% der eingenommenen Beiträge geblieben. Mit diesem besonders niedrigen Niveau wird sich die Pensionskasse die Kostenführerschaft erhalten und aller Wahrscheinlichkeit nach die mit weitem Abstand günstigste Pensionskasse in Deutschland bleiben. Die Stückkosten je Vorsorgekonto sind auf 4,26 Euro gesunken. (22.02.2010 / aktualisiert am12.04.2010) Kontoauszüge für 2009Die ersten Kontoauszüge mit dem Stand 31.12.2009 stehen bereits im Internet zum Abruf bereit. Wer sich zum Benachrichtigungsservice anmeldet, wird per E-Mail informiert, sobald sein Kontoauszug zum Abruf bereitgestellt wurde. Die Anmeldung zum Benachrichtigungsservice erfolgt im Vorsorgeportal unter "Kontoauszug". (18.03.2010)Griechische StaatsanleihenDie dramatische wirtschaftliche Situation in Griechenland und der Preisverfall bei den griechischen Staatsanleihen haben zu besorgten Nachfragen hinsichtlich der Kapitalanlage geführt. Nach übereinstimmenden Meldungen treffen die Kursverluste einige große deutsche Versicherungen besonders hart. Laut Börsen-Zeitung hält allein die Allianz griechische Staatsanleihen im Wert von 3,6 Mrd. Euro. Die Hamburger Pensionskasse ist nicht betroffen. Sie hat keine griechischen Staatsanleihen gekauft. (16.02.2010)Stimmen zur Pensionskasse"Das von der HPK entwickelte Modell der Vorruhestandsrente ermöglicht eine vollständige Flexibilisierung des Übergangs vom Arbeitsleben in den Ruhestand und bietet damit im Rahmen der betrieblichen Altersvorsorge eine einzigartige, innovative und praxistaugliche Alternative zum auslaufenden Altersteilzeitgesetz. Dabei ermöglicht das Vorruhestandsmodell der HPK den versicherten Arbeitnehmern den Bezug einer betrieblichen Teilrente zwischen dem 60. und dem (heute) 65. Lebensjahr, ohne dass sie dabei aus einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung ausscheiden müssen. Der innovative, auch für die gesetzliche Rentenversicherung wegweisende Charakter dieses Modells liegt also darin, dass sich "Beschäftigung" und "Rente" zukünftig nicht mehr ausschließen, sondern ergänzen."Dr. Jürgen Pfister, Vice President Corporate Human Resources METRO AG (09.02.2010) Das Geschäft mit dem TodEine Untersuchung der Kalkulationsgrundlagen von Versicherungen durch den Versicherungsmathematiker Kleinlein hat erhebliche Abweichungen bei der unterstellten Sterblichkeit ergeben. Schließt ein 45jähriger Mann eine private Rentenversicherung ab, rechnen die Versicherer mit einer Lebenserwartung von über 91 Jahren. Schließt derselbe Mann hingegen eine Risikolebensversicherung ab, sinkt seine angenommene Lebenserwartung auf gut 76 Jahre.In beiden Fällen werden die Versicherungen durch die angesetzte, besonders lange bzw. kürzere Lebenserwartung deutlich teurer. Im genannten Beispiel liegt die Wahrheit aktuell in der Mitte. Das Statistische Bundesamt kommt beim 45-Jährigen auf ein Alter von durchschnittlich 83,7 Jahren. Die Untersuchung hat auch festgestellt, dass Verträge in der betrieblichen Altersversorgung eine positive Ausnahme darstellen. Die berücksichtige Lebenserwartung ist angemessen. (25.01.2010) Gesetzliche Rente vor anhaltenden Nullrunden. Pensionskasse erhöht Renten wie gewohnt.Die gesetzliche Rente stagniert. Für das Jahr 2010 wurde bereits eine Nullrunde angekündigt. Da die Renten an die Lohnentwicklung gekoppelt sind, hätten sie dieses Jahr sogar sinken müssen. Das konnte nur durch die von der großen Koalition beschlossene Rentengarantie verhindert werden. Für die nächsten Jahre sieht es nicht besser aus. Es drohen mehrere Jahre ohne Rentenerhöhung.Auf die Pensionskasse ist im Gegensatz dazu unverändert Verlass. Für 2010 wurden die Renten im aktuellen Tarif bereits zum 01. Januar wie in den Vorjahren erhöht. Aufgrund des absehbar guten Jahresergebnisses 2009 sind die Erhöhungen für das Jahr 2011 ebenfalls bereits gesichert. (19.01.2010) Zeitschrift Finanztest: Firmenrenten schneiden besonders gut ab.Die von der Stiftung Warentest herausgegebene Zeitschrift Finanztest hat die Renditeentwicklung bei Altersvorsorgeprodukten verglichen. In ihrer Januarausgabe hebt sie die betriebliche Altersvorsorge besonders hervor. Für Normalverdiener und Bezieher kleinerer Einkommen gibt es nichts besseres. "Für Arbeitnehmer mit Einkünften im Jahr bis 45.000 EUR ist es sehr attraktiv, in eine Firmenrente zu investieren."Ein Grund ist die Ersparnis von Sozialabgaben. Diese fallen erst in der Rentenphase an und dann auch nur für die Kranken- und Pflegeversicherung. Renten- und Arbeitslosenversicherungsbeiträge sowie der Solidaritätsbeitrag werden dauerhaft gespart. Finanztest empfiehlt den regelmäßigen Vorsorgecheck. Dabei sollte die Inflation unbedingt mit einbezogen werden. Die Pensionkasse weist schon seit Jahren auf diesen wichtigen Punkt hin und empfiehlt, mit einem moderaten Zinssatz von 3 % zu rechnen. Sie finden unseren Vorsorgecheck im Arbeitnehmerbereich unter der Rubrik Vorsorgeplanung. (13.01.2010) Riester-Verträge bringen wenig - Forschungsinstitute und Verbraucherzentralen warnenFast 13 Millionen Bundesbürger haben inzwischen Riester-Verträge abgeschlossen. Zwei wissenschaftliche Forschungsinstitute und die Verbraucherzentralen haben in aufwendigen Studien untersucht, ob das eine kluge Entscheidung war. Die Presse berichtet über das ernüchternde Fazit der Studien. In den allermeisten Fällen war die Entscheidung falsch, denn "Riestern" lohnt sich nur selten.Der Grund sind die hohen Kosten. Zwar fördert der Staat die Riester-Vorsorge mit Zulagen oder Steuererleichterung, aber ein Großteil davon kommt bei den Sparern nie an. Das meiste bleibt bei den Produktanbietern hängen, die hohe Abschlussprovisionen einbehalten. "Das ist dann keine Förderung der Altersvorsorge, sondern eine Förderung der Finanzbranche" sagt Gerd Billen von der Verbraucherzentrale. Erst bei zwei Kindern kommt die staatliche Förderung zumindest zum Teil beim Sparer an. Das gilt allerdings nur, solange die Kinder in der Ausbildung sind. Anschließend lohnt sich Riestern nicht mehr. Da hilft auch die gesetzlich vorgesehene Kapitalgarantie wenig. Wenn am Ende der Laufzeit kaum mehr als die Summe der eingezahlten Beiträge herauskommt, reicht die Rendite nicht einmal, um die laufende Geldentwertung durch Inflation auszugleichen. Zudem sind die Riesterprodukte viel zu kompliziert. So verpassen es 20% aller Riestersparer vornehmlich aus Unkenntnis, die staatlichen Zulagen zu beantragen. Die Hamburger Pensionskasse (HPK) unterhält keinen Vertrieb und erhebt keine Abschlusskosten. Ihre Kostenquote liegt seit Jahren bei nur 1,2% der eingezahlten Beiträge. Durch das ernüchternde Urteil zum Riestern wird die betriebliche Altersvorsorge noch interessanter. Die Vorsorge über die HPK ist die bessere Alternative. Auch sie wird staatlich gefördert, und diese Förderung kommt beim Arbeitnehmer auch wirklich an. Die betriebliche Altersversorgung über die HPK ist für den Arbeitnehmer auch viel einfacher. Lästige Zulagenanträge sind nicht erforderlich. Der Arbeitgeber kümmert sich um die staatliche Förderung durch Steuer- und Sozialabgabenfreiheit. (09.12.2009) Sozialversicherungsrechengrößen für 2010 bestätigtDer Bundesrat hat der Sozialversicherungsrechengrößen-Verordnung am 27. November 2009 zugestimmt. Damit erhöht sich 2010 die staatliche Förderung der Entgeltumwandlung. Statt 2.592 Euro können für jeden Arbeitnehmer dann 2.640 Euro steuer- und sozialabgabenfrei in die Pensionskasse eingezahlt werden. Die erste Fördergrenze erhöht sich damit wiederum um 48 Euro. Die 2. Fördergrenze, nämlich die steuerfreie Einzahlung weiterer 1.800 Euro, gilt unverändert. (04.12.2009)Zahl der Mitgliedsunternehmen wächst kontinuierlichUngeachtet der Wirtschaftslage in Deutschland ist die Zahl der Mitgliedsunternehmen der HPK und ihrer Verwaltungsgesellschaft, der HPV, im ablaufenden Jahr erneut gestiegen. Über 80 neue Unternehmen aus dem Handel, der Ernährungswirtschaft und weiteren Branchen haben uns ihre betriebliche Altersversorgung in diesem Jahre neu anvertraut. Darunter finden sich wieder einige bekannte, klangvolle und große Namen wie:![]() (25.11.2009) Steuerabzug mit der Rentenzahlung?Ein Vorstoß der FDP sorgt gegenwärtig für Aufregung. Sie hat vorgeschlagen, beim Steuerabzug auf Renten zukünftig wie heute schon bei den Löhnen zu verfahren. Wie der Arbeitgeber bei Gehaltszahlungen soll der Versorgungsträger bei Rentenzahlungen die fälligen Steuern von vornherein einbehalten und direkt an das Finanzamt abführen.Der Vorstoß ist weit von einer Verabschiedung und praktischen Umsetzung entfernt. Viele rechtliche und noch mehr praktische Frage sind vorher zu klären. Bis diese Fragen gelöst sind, wird es noch lange dauern, wenn es überhaupt dazu kommt. Die gesetzliche Rentenversicherung hat dem Vorschlag bereits widersprochen. Vor diesem Hintergrund können Sie sich beruhigt zurücklehnen. Wenigstens mittelfristig wird es bei der bestehenden Regelung bleiben. Für Rentenzahlungen, für die Sie eine Lohnsteuerkarte eingereicht haben, gilt schon heute der Direktabzug. Leistungen der Pensionskasse geben Sie in Ihrer Steuererklärung an. Einzelpersonen mit einer Rente von bis zu 16.800 Euro im Jahr und Verheiratete mit bis zu 33.600 Euro sind auf Grund der hohen Freibeträge i.d.R. nicht steuerpflichtig. (06.11.2009) BAG-Urteil zur ZillmerungIn einem aktuellen Urteil (3 AZR 17/09) hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) festgestellt, dass Abschlusskosten in der betrieblichen Altersversorgung allenfalls dann akzeptabel sein können, wenn sie auf mindestens 5 Jahre verteilt werden. Damit lässt das BAG weiterhin offen, ob Abschlusskosten überhaupt zulässig sind. Da der Kläger als ehemaliger Personalreferent vorab über die Bedingungen hinreichend informiert war, hatte der Arbeitgeber seine Pflicht, die Arbeitnehmer im Vorwege über Abschlusskosten aufzuklären, nicht verletzt. Das heißt im Umkehrschluss, dass Abschlusskosten bei unterbliebener Aufklärung eine Schadensersatzpflicht des Arbeitgebers auslösen.Die Hamburger Pensionskasse hat keine Abschlusskosten und verwendet keine gezillmerten Tarife. (20.10.2009) Neue Rechengrößen für die Sozialversicherung - Staatliche Förderung steigtAm 01.01.2010 erhöht sich - vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesrates - die staatliche Förderung der Entgeltumwandlung. Statt 2.592 Euro können für jeden Arbeitnehmer dann 2.640 Euro steuer- und sozialabgabenfrei in die Pensionskasse eingezahlt werden. Die erste Fördergrenze erhöht sich damit wiederum um 48 Euro. Die 2. Fördergrenze, nämlich die steuerfreie Einzahlung weiterer 1.800 Euro, gilt unverändert. (07.10.2009)Vorruhestandsrente zieht KreiseDie renommierte Arbeitszeitberatung Dr. Hoff Weidinger Herrmann hat das von der Hamburger Pensionsverwaltung entwickelte Modell der Vorruhestandsrente aufgegriffen. Sie stellt das Modell in ihren Veranstaltungen als eine Alternative zum Langzeitkonto vor. Kontakt: www.arbeitszeitberatung.de. (05.10.2009)Bedarf an neuen Vorruhestandsmodellen verfestigt sichMit dem Ausgang der Bundestagswahl verfestigt sich der Bedarf an neuen Vorruhestandsmodellen. Die neue Bundesregierung wird die Streichungen der großen Koalition bei der Altersteilzeit nicht zurücknehmen. Damit fällt die Erstattung der Aufstockungsbeiträge dauerhaft weg. In Verbindung mit ihren starren Vorgaben verliert die Altersteilzeit weiter an Attraktivität.Unser neues Modell der Vorruhestandsrente bietet die Möglichkeit zum flexiblen Ausstieg aus dem Berufsleben über die betriebliche Altersversorgung. Wer sich für diese Option entscheidet, kann mit der Vorruhestandsrente die Zeit zwischen dem letzten Arbeitstag und dem Beginn der gesetzlichen Rente überbrücken. Sobald die gesetzliche Rente beginnt, geht die Vorruhestandsrente in eine Altersrente über, die lebenslang gezahlt wird. Sie finanziert sich aus dem Teil der Anwartschaft, der durch die Vorruhestandsrente noch nicht verbraucht wurde. Sobald die formelle Zustimmung der BaFin für diese Erweiterung unseres Leistungsspektrums vorliegt, werden wir die Internetseiten der Kassen um entsprechende Unterseiten zum Vorruhestand ergänzen. Außerdem werden wir voraussichtlich ab Mitte Oktober einen Vorruhestandsrechner zur Verfügung stellen. (30.09.2009) Presseerklärung ANGLaut Bundesarbeitsgericht haftet der Arbeitgeber, wenn seinen Arbeitnehmern bei der von ihm angebotenen Altersvorsorge Verluste durch die Belastung mit Abschlusskosten entstehen. In einem lang erwarteten Urteil zur sogenannten Zillmerung hat das BAG am 15.9.2009 entsprechend entschieden (3 AZR 17/09). Bei der Zillmerung werden die ersten Beiträge für die Deckung von Vertriebsprovisionen und Vertreterprämien verbraucht.Die Pensionskassenzusagen unserer Mitgliedsunternehmen aus dem Handel und der Ernährungswirtschaft sind davon nicht betroffen. Die Hamburger Pensionskasse unterhält keinen Vertrieb und erhebt auch keine Abschlusskosten. Dies unterstreicht auch die Arbeitgebervereinigung Nahrung und Genuss in einer aktuellen Presseerklärung. (17.09.2009) Betriebskassen oder Pensionskassen?Wieder stiften die Medien Verwirrung. In ihrer Ausgabe vom 12.02.2009 greift die Süddeutsche Zeitung das Thema "Sicherheit der Betriebsrenten" auf. Im Zusammenhang mit der Meldung großer Verluste verwendet die Süddeutsche auch die Bezeichnung "deutsche Pensionskassen", wo es tatsächlich allgemein um betriebliche Rentenkassen deutscher Unternehmen geht.Das gibt uns Gelegenheit, erneut auf die solide Kapitalanlage der Hamburger Pensionskasse hinzuweisen. Der Erfolg zeigt sich u.a. im Jahresabschluss 2008. Einzelheiten hierzu finden Sie in unserer Meldung vom 11.12.2009. (12.02.2009) Erfolgreiches Jahr 2008Trotz der Finanzmarktkrise wird die Pensionskasse wiederum eine Nettoverzinsung von mehr als 4 % erzielen und ihre stillen Reserven deutlich verstärken. Das sehr erfreuliche Ergebnis beruht auf der vorsichtigen Kapitalanlage und dem konsequenten Risikomanagement. Die Verwaltungskosten werden voraussichtlich auf dem extrem niedrigen Niveau der Vorjahre bleiben: also bei 1,2 % der eingenommenen Beiträge. Die Kosten in Euro je Vorsorgekonto können erst nach Beendigung der Jahresabschlussarbeiten ermittelt werden. Auch hier deutet alles darauf hin, dass die Pensionskasse ihren Vorsprung als die mit weitem Abstand kostengünstigste Pensionskasse in Deutschland hält. (11.02.2009)Pensionskassen solide finanziertMit einer irreführenden Meldung haben zahlreiche Zeitungen am Wochenende des 24./25. Januar 2009 die Begünstigten von Pensionskassen verunsichert. Die Leser sollten über Deckungslücken in den Pensionsverpflichtungen großer Konzerne informiert werden. Dabei wurden diese Pensionsverpflichtungen irreführend als "Pensionskassen" bezeichnet. Tatsächlich wurden Direktzusagen erteilt, die über Pensionsrückstellungen der Unternehmen finanziert werden. In dieser Finanzierung tun sich jetzt offenbar Lücken auf.Pensionskassen sind etwas ganz anderes. Sie arbeiten unabhängig von der Bilanz des Unternehmens und unterliegen u.a. in Bezug auf ihre Kapitalanlage strengen Regeln und einer starken Aufsicht. Das verhindert Unterdeckungen und sorgt für eine solide Finanzierung. (26.01.2009) Zillmerungsverbot rechtskräftigZwei Tage vor Verkündung der Entscheidung des Bundesarbeitsgerichts zum Zillmerungsverbot hat die Nürnberger Lebensversicherung die Revision zurückgezogen. Damit ist das vom Landesarbeitsgericht ausgesprochene Zillmerungsverbot in der betrieblichen Altersversorgung rechtskräftig geworden. Laut dpn hatte die Nürnberger vergeblich versucht, das Verfahren ohne rechtkräftige Entscheidung durch Zahlung eines "Schweigegeldes" an die Arbeitnehmerin zu beenden. Die Hamburger Pensionskassen erheben keine Abschlusskosten und zillmern nicht. Bei gezillmerten Verträgen (z.B. bei Direktversicherungen) drohen jetzt massenhafte Schadenersatzklagen gegen den Arbeitgeber. (15.01.2009)Tarifliche Altersversorgung ist ein ErfolgsmodellIn einer gemeinsamen Pressemitteilung würdigen der Arbeitgeberverband Nahrung und Genuss (ANG) und die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) die Leistungen der Pensionskasse mit ihrer effizienten Verwaltung und geringen Verwaltungskosten. Entgegen dem Trend in der privaten Vorsorge haben die bei der Pensionskasse gemeldeten Arbeitnehmer ihren Vorsorgebeitrag 2007 um 9 % gesteigert. Das ist ein wichtiger Erfolg im Hinblick auf die Absicherung der Begünstigten im Alter. (13.10.2008)Pensionskasse erhöht LeistungenIm September hat die Vertreterversammlung der Hamburger Pensionskasse von 1905 (HPK) über die Anhebung der Anwartschaften und Renten entschieden. Im größten Bestand, der Tarifgruppe F, wurde eine Erhöhung der Anwartschaften zum 01.01.2009 um 4 % beschlossen. Laufende Renten werden zum 01.01.2009 um 1,25 % erhöht. Mit dem bereits eingerechneten Garantiezins wird auch hier insgesamt eine Erhöhung von 4 % wirksam. Die darüber hinaus erzielten Überschüsse werden vorgetragen, um auch in Zukunft eine kontinuierliche Überschussbeteiligung zu ermöglichen.Pensionskasse trotzt der Kapitalmarktkrise Angesichts der Krise am Kapitalmarkt beruhigt die jährliche Anpassung. Sie ist im Vergleich zu den Vorjahren unverändert. Die vorsichtige Anlagestrategie der Pensionskasse hat sich erneut bewährt. Die Pensionskasse steht auf sicherem und solidem Fundament. Das zeigt sich in der beschlossenen Erhöhung der Anwartschaften und Renten. In der Pensionskasse ist Ihre Altersvorsorge besser aufgehoben als in Aktien oder Bankzertifikaten. (01.10.2008) Staatliche Förderung steigtAm 01.01.2009 erhöht sich die staatliche Förderung der Entgeltumwandlung. Statt 2.544 Euro dürfen für jeden Arbeitnehmer dann 2.592 Euro steuer- und sozialabgabenfrei in die Pensionskasse eingezahlt werden. Die erste Fördergrenze erhöht sich also um 48 Euro. Die 2. Fördergrenze, nämlich die steuerfreie Einzahlung weiterer 1.800 Euro, bleibt unverändert. (22.09.2008)Besteuerung von RentenDurch aktuelle Medienmeldungen ist die Besteuerung von Alterseinkünften wieder ins Bewusstsein gerückt. Seit 2005 werden Alterseinkünfte in einer langen Übergangszeit schrittweise auf die nachgelagerte Besteuerung umgestellt. Ab 2040 sind dann alle Alterseinkünfte voll zu versteuern. (Pensionskassenrenten aus unversteuerten Beiträgen sind bereits heute voll steuerpflichtig).Ob eine Einkommenssteuererklärung abzugeben ist und Steuern zu zahlen sind, lässt sich nicht pauschal beantworten. Es hängt von verschiedenen Faktoren ab wie der Höhe der Einkünfte und der Art weiterer Einkünfte (z.B. Einkünfte aus Kapitalvermögen, Einkünfte aus Vermietung und Verpachtung oder weitere Einkünfte). Es ist jedoch wichtig zu wissen, dass ab 2009 alle Versorgungseinrichtungen im Zusammenhang mit der neuen Steuer-Identifikationsnummer verpflichtet sind, alle geleisteten Renten und Kapitalzahlungen - auch rückwirkend ab 2005 - dem Finanzamt zu melden. Das Finanzamt wird in der Folge die Alterseinkünfte der Rentner genau kennen und kann für die letzten zehn Jahre Nachforderungen stellen. Deshalb kann es sinnvoll sein, die Renteneinkünfte - ggf. auch nachträglich für die Jahre bis einschließlich 2005 - bei der Einkommensteuererklärung anzugeben, um einer möglichen Aufforderung des Finanzamts vorzubeugen. Im Zweifel sollte sich der Rentner an das Finanzamt oder seinen Steuerberater wenden. Solange die Renteneinkünfte unter dem Grundfreibetrag von 7.664 Euro jährlich (Ehepaare: 15.328 Euro) liegen, muss keine Steuererklärung abgegeben werden. Nach Auskunft des Bundesfinanzministeriums zahlt auch weiterhin keine Steuern, wer z.B. dieses Jahr in Rente geht und dabei eine Gesamtrente von weniger als 16.000 Euro bezieht. Alle Rentner erhalten von uns automatisch zum Jahresanfang eine Leistungsmitteilung für das Vorjahr (im Falle von Renten aus Unterstützungskassen und Direktzusagen eine Lohnsteuerbescheinigung), die die für die Einkommensteuererklärung notwendigen Beträge ausweist und der Steuererklärung beizulegen ist. (18.08.2008) "Wer über seinen Chef vorsorgt, kann weiterhin ruhig schlafen.""Wer über seinen Chef vorsorgt, kann weiterhin ruhig schlafen." Die Tageszeitung "Die Welt" bestätigt die Sicherheit der Einzahlungen in die betriebliche Altersvorsorge. Vor dem Hintergrund der gegewärtigen Krise am Kapitalmarkt erhält diese Meldung besonderes Gewicht. "Ein Kapitalverlust ist nicht möglich", heißt es in einem aktuellen Artikel. Läuft die betriebliche Vorsorge über eine Pensionskasse, wacht darüber die staatliche Aufsicht. So ist sichergestellt: "Arbeitnehmer erhalten auf jeden Fall eine garantierte Rente." Variable Überschüsse kommen noch hinzu. Das macht die betriebliche Altersvorsorge auch aus Sicht der "Welt" zu einer der bestgeschützten Leistungen. (23.10.2008) |
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