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Vorsorgeplanung
Eine häufig gestellte Frage ist: Wieviel sollte ich für das Alter vorsorgen? Darauf gibt es keine pauschale Antwort. Experten empfehlen, die Vorsorge mit dem Eintritt in das Berufsleben zu beginnen und durchgehend mindestens 6% des Bruttoeinkommens einzusetzen. Wer später beginnt, sollte noch deutlich höhere Anteile seines Einkommens für die Vorsorge einsetzen. Für viele Arbeitnehmer ist das eine unrealistische Empfehlung. Sie haben nur begrenzte Möglichkeiten, aus ihrem Gehalt etwas für die Altersvorsorge abzuzweigen. Dann gilt: Auch kleine Beiträge helfen. Jeder Euro verbessert Ihre Situation im Alter und bei vorzeitiger Invalidität sowie den Schutz der Hinterbliebenen. Der Staat fördert die betriebliche Altersvorsorge wie keine andere, wenn die Beiträge dem Bruttogehalt entnommen werden. Je nach Steuerklasse und Einkommen beträgt die Förderung:
Wer z.B. 100 EUR monatlich aufwenden möchte, kann rund 170 EUR Monatsbeitrag oder 2.000 EUR Jahresbeitrag in die Teilnahmeerklärung eintragen. Den genauen, für Sie geltenden Brutto-/Netto-Effekt können Sie mit dem von der Deutschen Rentenversicherung bereitgestellten Förderrechner selbst ermitteln. Die allgemeine Empfehlung lautet, brutto zwischen 1.000 und 2.000 EUR jährlich als persönlichen Zusatzbeitrag einzusetzen. In der Regel beträgt der Netto-Abzug, den Sie in Ihrem Portemonnaie spüren, nur zwischen 600 und 1.200 EUR jährlich bzw. 50 und 100 EUR monatlich. Bitte lesen Sie unsere Empfehlung Kleine Beiträge - große Wirkung. Wenn Sie Ihren persönlichen Vorsorgebedarf genau ermitteln möchten, nutzen Sie unseren Vorsorgecheck. Wer es sich erlauben kann, sollte die maximale Förderung ausschöpfen. |
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